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Außerparlamentarische Opposition (APO)

Die "außerparlamentarische Opposition" beschreibt eine Opposition (lateinisch oppositio 'Entgegensetzung'), die außerhalb des Parlamentes stattfindet, weil sie entweder durch die im Parlament vertretenen oder sonstigen Parteien (noch) kein Sprachrohr hat.

Sie kann sich in Deutschland vor allem auf die Grundrechte Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit berufen, um ihre Forderungen öffentlich darzustellen. Neue politische Strömungen beginnen ihre Arbeit meist erst außerhalb der Parlamente und kommen etwa über die Länderparlamente unter Umständen bis in den Deutschen Bundestag oder sogar bis in die Bundesregierung Deutschlands.

Aufgrund der politischen Situation in Deutschland, tauchen vermehrt die Wünsche (Forderungen) auf, die schon vorhandenen Proteste zu strukturieren, organisieren und zentralisieren, um so gebündelt eine starke und machtvolle "außerparlamentarische Opposition" aufzubauen.

Dies erscheint sinnvoll, da die Altparteien nicht mehr auf die Wähler hören und ihre Wahlversprechen nicht einhalten !!!

Zu einer APO stellt David Berger (römisch-katholischer Theologe und Publizist) folgende Thesen auf:

2018 muss das Jahr der neuen APO werden!

Neue Forum (NF)

Das "Neue Forum" war eine der Bürgerbewegungen, die in der Zeit der friedlichen Revolution in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) entstanden sind und die Wende wesentlich mitprägten.

Das Neue Forum hatte ein hohes Maß an Mobilisierungswirkung. Der Protest auf den Straßen, die Montagsdemonstrationen, aber darüber hinaus nahezu täglich mehrere Demonstrationen in der gesamten Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und viele Veranstaltungen wurden erheblich durch das "Neue Forum" und seine Bindungskraft getragen. Außerdem wuchsen Strukturen: Kontaktadressen wurden verteilt, es bildeten sich regionale und überregionale Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen, Sprecher wurden gewählt, politische Forderungen wurden gestellt.

Liste von existierenden Gruppen

Runder Tisch

Ein "Runder Tisch" wird oft als symbolische Sitzordnung eingesetzt. So bei einer Konferenz zur Klärung abweichender Interessen oder zur Bewältigung von Krisen, in der Vertreter verschiedener Institutionen gleichberechtigt, ohne Hierarchiestufen oder Vorsitzenden, einen von allen Seiten anerkannten Kompromiss finden wollen.

In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde auf Initiative von "Demokratie Jetzt" im Zuge der friedlichen Revolution ein Zentraler Runder Tisch eingerichtet. Dieser orientierte sich in der Symbolik der Bezeichnung am Runden Tisch in Polen, übernahm aber nicht die runde Form, sondern war rechteckig. Er beeinflusste in der Zeit bis zur Volkskammerwahl im März 1990 stark die Arbeit der Regierung Modrow.