Wir trauern

Manuela K. (Wien) Manuela K.

16 Jahre

* 2003 - † 2019


13. Januar 2019

Wien  ( AT )


#WirSindNichtMehr
Manuela K. verließ am Samstag die elterliche Wohnung im Wiener Neustädter Kriegsspital, wollte am Samstagabend ordentlich feiern gehen und kam nicht wieder. Am 13. Januar 2019 in der Früh verständigten die Eltern die Polizei.

Mehrere Bekannte, Familienangehörige und die Mutter des Opfers machten sich auf die Suche. Sie fanden dann am Vormittag kurz vor 10 Uhr die Leiche des Mädchens. Manuelas Leiche lag nur wenige Hundert Meter entfernt von der elterlichen Wohnung – versteckt unter Laub und Ästen im Dickicht des Anton-Wodica-Parks. (ZEUGE: Der Täter hat sich Mühe gegeben, die 16–Jährige verschwinden zu lassen)

Spuren im weichen Boden deuten auf einen heftigen Kampf im Park hin. Sie wurde erstickt. Ob sie mit einem Schal oder Tuch erdrosselt oder mit bloßen Händen erwürgt wurde, soll der schriftliche Obduktionsbefund Ende der Woche ergeben.

Täter:
Der Tatverdacht fiel sogleich auf ihren "gewalttätigen" Ex-Freund Yazan A., einen 19-jährigen Syrer, der in der Nacht auf Montag im 50 Kilometer entfernten Wien auf der Flucht festgenommen wurde.

Inzwischen gestand Yazan A. in den polizeilichen Vernehmungen die Tat. Doch von Reue gab es keine Spur, berichtet die "Kronen Zeitung". Auch zum Tatmotiv schwieg der Syrer, der sich stattdessen weiter aggressiv gibt.

Anmerkungen:
Die ehemalige Europaschülerin und der Mann hatten nach "heute.at"-Infos über ein Jahr eine Beziehung. Laut Bekannten machte sie vor einigen Wochen Schluss (Bekannte des Mädchens: "Das war keine harmonische Beziehung. Sie stritten ständig.").

Der Ex-Freund soll nach dem Ende der Beziehung Drohungen gegen das Mädchen ausgesprochen haben. Davon berichteten Freunde und Zeugen der Polizei.

Zweimal wurde Yazan A. bereits verurteilt, wegen Körperverletzung. Zudem hatte er mehrere Straftaten wegen anderer Delikte auf dem Kerbholz. Sogar ein Asyl-Aberkennungsverfahren lief seit Oktober 2018 gegen den 19-Jährigen. Doch man konnte nichts gegen ihn machen, berichtet die "Kronen Zeitung". Seine Vorstrafen waren nicht ausreichend.

Dabei hatte ihn auch die 16-Jährige Manuela K. in ihrer Verzweiflung bereits angezeigt, wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt am heutigen Montag.

Doch nichts half. Hilflos war sie ihm ausgeliefert. Möglicherweise konnte die 16-Jährige seiner Annäherung nicht mehr standhalten. Es heißt, die beiden waren am Vorabend des Leichenfundes zusammen in mehreren Lokalen gewesen.
Ursula P. (Jena) Ursula P.

87 Jahre

* 1932 - † 2019


12. Januar 2019

Jena  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Ein schrecklicher Mordfall erschüttert Jena !

Am Samstagmorgen fanden Beamte der örtlichen Polizeiinspektion in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Jena-Winzerla die Leiche einer 87-Jährigen Frau. Verwandte hatten Ursula P. bereits am Freitag als vermisst gemeldet.

Laut Polizei spricht die Auffindesituation für ein Gewaltverbrechen.

Täter:
Der Nachbar der getöteten Ursula P., geriet ins Visier der Ermittler. Wenige Stunden später wird der 23-Jährige afghanischer "Schutzsuchender" Mohammad B. in Erfurt festgenommen und sitzt seitdem wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft.

Zum Tathergang und Motiv ist bisher nichts bekannt. Die Ermittler schweigen.

Für die Polizei ist der Asylbewerber kein Unbekannter! Durch Leistungserschleichung und Betrug taucht er bereits in den Akten auf.

Anmerkungen:
Der mutmaßliche Täter ist seit 2011 in Deutschland. Er hat zurzeit eine Duldung.
Unbekannt (Bad Kreuznach) Unbekannt

25 Jahre

* 1993


Unbekannt

UNGEBOREN

† 2019


11. Januar 2019

Bad Kreuznach  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Ein nahezu unvorstellbares Verbrechen ereignete sich am 11. Januar 2019 in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach !!!

Bei einem Streit in einer Klinik, rastete ein Besucher völlig aus und stach mehrmals auf eine schwangere 25-Jährige polnische Staatsangehörige ein.

Diese erlitt dadurch lebensbedrohliche Verletzungen und musste im Anschluss notoperiert werden. Das ungeborene Kind wurde ebenfalls verletzt und verstarb kurze Zeit später !!!

Täter:
Der Täter, ein 25-jähriger afghanischer "Schutzsuchender", floh zunächst einmal mehr, diesmal aus dem Krankenhaus.

Anschließend stellte er sich bei der Bundespolizei am Bahnhof Bad Kreuznach, wo er festgenommen und an die Polizei überstellt wurde. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hat in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Mainz die Ermittlungen aufgenommen.

Die Allgemeine Zeitung vermeldet am 14.01.2019: "Täter und Opfer waren ein Paar – das erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag".

Anmerkungen:
Nachdem das Opfer wieder einmal ein polnischer Staatsbürger ist (Krystian J., Neumünster, 16.09.2018 / Lukasz Urban, Berlin, 19.12.2016 / Jolanta K., Reutling, 24.07.2016), wird dieser Vorfall nicht gerade dazu beitragen, dass in Polen der Appetit steigt, sich von derartigen "Schutzsuchenden" ebenfalls bereichern zu lassen.
Wictoria S. (Berlin) Wictoria S.

25 Jahre

* 1993 - † 2018


27. Dezember 2018

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 27.12.2018, hörten Zeugen einen lautstarken Streit mehrerer Menschen. Kurz nach 23 Uhr geht bei der Feuerwehr ein anonymer Notruf ein: "Leblose Person auf dem Asphalt!". Der Anrufer hatte Wictoria S. mit einer blutenden Kopfwunde (wie sich dann heraus stellte, handelte es sich um einen Kopfschuss) am Straßenrand gefunden.

Der Notarzt stellte fest: "Ineffektive Atmung" (heißt: Sie ist bewusstlos, und muss sofort reanimiert werden). Nach den Erstmaßnahmen wurde das Opfer in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde.

Am Ende konnten die Ärzte sie nicht mehr retten. Wie die Polizei am 29.12.2018 bestätigte, starb die junge Frau, an ihren schweren Verletzungen.

Täter:
Ermittlungen sind noch im Gange; bisher wenige Erkenntnisse zum Täter und den Hintergründen.

Anmerkungen:
Bei der Frau handelt es sich um eine 25-Jährige Polin. Was sie zum Tatzeitpunkt in der Straße wollte, sei noch unklar.

Da sich der Tatort in einer Gegend befindet, in der auch kriminelle Clanmitglieder wohnen, kann die Polizei derzeit einen Zusammenhang mit arabischen Großfamilien nicht ausschließen.

Aber auch eine Beziehungstat sei denkbar, hei&szt aus Ermittlerkreisen.

Erst im September wurde nur wenige Meter weiter der "Intensivtäter "Nidal R. (er war ziemlich brutal und hemmungslos), der zu einem "schwerstkrimininellen Libanesen-Clan" gehörte, erschossen.
Arpita Roychoudhury (Berlin) Arpita Roychoudhury

23 Jahre

* 1995 - † 2018


18. Dezember 2018

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die 23-Jährige islamkritische Bloggerin und Gesellschaftskritikerin, Arpita Roychoudhury, die aus Bangladesch über Kalkutta (Indien) nach Berlin (Deutschland) flüchtete, wurde am 18. Dezember 2018 tot in ihrem Apartment aufgefunden.

Täter:
Die Polizei hält sich über die Umstände ihres Todes bedeckt ! Bis jetzt haben weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft irgendwelche Details zur Tat selbst, der Art des Todes oder dem/den Täter/Tätern verlautbaren lassen !

Anmerkungen:
Arpita Roychoudhury floh aus Bangladesch, nachdem sie auf ihrem Blog, die unerträglichen Zustände gegen Frauen und andere religiösen Minderheiten im ISLAMISCHEN Bangladesch anprangerte.

Ihre Familie wurde von MUSLIMEN bedroht, sie selbst auf der Straße verfolgt, belästigt und mit Vergewaltigung gedroht! In ihrer Universität kam es zu sexuellen Übergriffen auf sie, als sie sich wehrte, wurde sie vor ein SHARIA Gericht gestellt! Sie überlebte einen Mordanschlag und floh dann anschließend nach Indien.

Aus dem indischen Exil, wurde sie von der deutschen Institution "PEN – Schreiber im Exil" nach Berlin eingeladen, wo sie bis zu ihrem Tod ihren Lebensmittelpunkt hatte. Die Polizei fand ihren leblosen Körper im Bad ihres Mietshauses, nachdem PEN Mitarbeiter tagelang nichts mehr von ihr gehört hatten und zur Wohnung gingen.

OFFENE FRAGE:
Starb sie eines tragischen Todes durch Selbstmord oder verfolgen ISLAMISCHE Häscher ihre Widersacher nun auch auf deutschen Boden !?
Michelle F. (Steyr) Michelle F.

16 Jahre

* 2002 - † 2018


9. Dezember 2018

Steyr  ( AT )


#WirSindNichtMehr
In der Nacht auf den 9. Dezember 2018 starb die 16-Jährige Michelle F. an einem Messerstich in die Lunge in ihrem Zimmer in der elterlichen Wohnung. Bei einer ersten Leichenbeschau von Michelle F. wurden dann zwei Messerstiche im Rücken der jungen Frau entdeckt.

Die Mutter hatte plötzlich ein ungutes Gefühl und wollte noch nach ihrer Tochter sehen. Alle Alarmglocken schrillten, als sie die Tür nicht gleich öffnen konnte, weil sie mit dem Kasten von innen verbarrikadiert war. Sie fand ihre Tochter gegen 23.00 Uhr tot in deren Zimmer. Das Fenster stand offen und der Freund war verschwunden.

Michelle F. führte mit ihrem Freund eine On-Off-Beziehung, bei der sie also immer wieder Distanz suchte und sogar Schluss machte. Wollte Michelle F. sich am Sonntag endgültig von ihrem Freund trennen? Und kam es deshalb zu der Tat, weil der extrem eifersüchtige Kontrollfreak (Aussage der Mutter und Schwester von Michelle F.) das nicht akzeptieren wollte?

Täter:
Nach dem Tod des Mädchens soll der 17-Jährige Saber A., ein Asylwerber aus Afghanistan, noch ein paar Stunden neben der Leiche geschlafen haben, bevor er flüchtete. Die Auswertung der Handydaten ergab dann, dass er sich Wien aufhielt. Nachdem er mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde, konnte er in Wien verhaftet werden. Der Saber A. wählte selbst den Notruf, gab seinen Standort bekannt und ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei den Vernehmungen behauptete er, dass alles ein "schrecklicher Unfall" war und Michelle F. "rückwärts" ins Messer gefallen sei.
Elma C. (Unkel) Elma C.

17 Jahre

* 2001 - † 2018


30. November 2018

Unkel  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 30. November 2018 lernte die 17-Jährige Elma C. in einer Bar in Bonn einen jungen Mann kennen. Die beiden flirteten, verstanden sich anscheinend prächtig. So prächtig, dass Elma ihrem Flirt, dem 19-Jährigen Deutsch-Kenianer Brian S. nach Sankt Augustin folgte. Dort wohnte dieser in einem Obdachlosen- und Asylheim. Irgendwann kam zum Streit, wenig später war Elma nicht mehr am Leben.

Was in dem Zimmer des 19-Jährigen geschah, ist noch teilweise unklar. Vieles beruht bisher nur auf den Aussagen des Beschuldigten. "Und da bestehen noch Widersprüche zum Obduktionsergebnis", berichtet der Bonner Oberstaatsanwalt Robin Fa&szbender. Nur so viel wurde bekannt: In der Wohnung angekommen, muss es später zu einem Streit gekommen sein. über die Gründe ließ sich Brian S. nur vage aus. Allerdings soll Elma ihn irgendwann schwer beleidigt haben. Der 19-Jährige sah rot und tötete das Mädchen. Über den Hergang der Tat schweigen sich die Behörden aus.

Täter:
Im kenianischen Mombasa geboren, kam Brian S. mit zwei Jahren nebst seiner Familie nach Deutschland. Sein Lebenslauf weist bald Brüche auf. Der Mann mit dem deutschen und kenianischen Pass wird im Jugendalter aktenkundig bei Polizei und Gericht: 2014 fiel S. wegen der Verbreitung pornografischer Schriften auf, im Jahr darauf wegen Diebstahls und zuletzt stand er unter Verdacht des sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Er stehe nicht mehr unter Bewährung, hieß es weiter.
Michael Perauer (Innsbruck) Michael Perauer

21 Jahre

* 1997 - † 2018


25. November 2018

Innsbruck  ( AT )


#WirSindNichtMehr
Der 21-Jährige Michael Perauer war gemeinsam mit acht Bekannten mit einem Zug aus Vorarlberg gegen 22 Uhr in Innsbruck angekommen. Am 25. November 2018 gegen 0.30 Uhr ging die Gruppe in ein Lokal in der Innsbrucker "Bogenmeile", das sie rund 45 Minuten später wieder verließen.

Auf Überwachungsvideos wurde dann festgestellt, dass die Gruppe von einem Unbekannten verfolgt wurde. Dort griff der Unbekannte laut Polizei vollkommen unvermittelt und überraschend den 21-Jährigen, der als Letzter in der Gruppe ging, von hinten an. Unvermittelt rammte der Unbekannte Michael Perauer ein Messer in den Hals (das Blut spritzte meterweit auf den Asphalt), nicht einmal 150 Meter vom nächsten Polizeiwachzimmer entfernt.

Der Vorarlberger wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt sofort in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.

Täter:
Der 24-Jähriger Nasir H., ein Asylbewerber aus Afghanistan, der dringend verdächtigt ist, Michael Perauer mit einem Messerstich in den Hals tödlich verletzt zu haben, wurde in U-Haft genommen. Basis für diese Entscheidung waren Bilder von Überwachungskameras.

Anmerkungen:
Bisher war die Polizei davon ausgegangen, dass der Bregenzer völlig grundlos attackiert worden war. In der Zwischenzeit hat sich das geändert, da es konkrete Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Tat ein (versuchtes?) Suchtmittelgeschäft in einem Lokal vorangegangen war.

Immer wieder gibt es Meldungen aus Deutschland und Österreich darüber, dass Bürger bei der Ablehnung Drogen zu kaufen, "massiv" und mit "brutaler Gewalt" attackiert werden.

Heraus gestellt hat sich inzwischen nur, dass die Bluttat hätte verhindert werden können, wenn man den Verdächtigen, der 2015 nach Österreich gekommen war, nach Abweisung des Asylantrags konsequent abgeschoben hätte. Zumal er auch strafrechtlich bereits mehrmals aufgefallen istwegen Suchtgifthandels.

Erst im November hatte er wegen des Plünderns von Zeitungskassen eine Geldstrafe vor Gericht erhalten. Außerdem soll er bereits eine mehrwöchige Haft wegen einer Verwaltungsstrafe hinter sich haben. Doch mit findigen Helfern legte er immer wieder Beschwerde ein, zuletzt gegen den drohenden Verlust des Aufenthaltsrechts.
Dietrich P. (Wittenburg) Dietrich P.

85 Jahre

* 1933 - † 2018


17. November 2018

Wittenburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Dietrich P. wurde am 17. November 2018 in seinem eigenen Haus vom eigenen Pfleger umgebracht, der ihm mit einem Messer die Kehle durchschnitt. Ein anderer Pfleger verfolgte die Tat am Bildschirm der Überwachungskamera und verhalf der Polizei zum schnellen Ermittlungserfolg.

Täter:
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan, der noch bis Ende Januar 2019 über einen Duldungsstatus einer sächsischen Behörde verfügt. Er lebte in einer Flüchtlingsunterkunft im Raum Zwickau.

Anmerkungen:
Der Täter war bereits im August für eine Woche mit der Pflege von Dietrich P. betraut. Dessen Tochter, im Raum Zwickau in der Flüchtlingshilfe aktiv, hatte ihn vermittelt. Es war geplant, dass er vier Tage bleibt. Freitagabend kam er an, bezog ein Gästezimmer im Haus.

Klar scheint: Er war bereits mit dem Tötungsvorsatz angereist. In der Beziehung Vater-Tochter-Asylbeweber war es offenbar zuvor zu einem tieferen Konflikt gekommen.
Desirée Mariottini (Rom) Desirée Mariottini

16 Jahre

* 2002 - † 2018


18. Oktober 2018

Rom  ( IT )


#WirSindNichtMehr
Desirée Mariottini wurde laut ersten Erkenntnissen der Polizei am Abend des 18. Oktober 2018 in einem verlassenen Gebäude unter Drogen gesetzt und in ohnmächtigem Zustand von mehreren Personen, laut Polizei waren es sieben Personen, mehrfach vergewaltigt.

Verabreicht wurde der jungen Frau ein Drogencocktail, der ihr im Zusammenhang mit der Vergewaltigung das Leben kostete. Desirée Mariottini erwachte nicht mehr aus ihrem Zustand, in den sie versetzt wurde, und starb noch in der gleichen Nacht im Stadtteil San Lorenzo in Rom.

Täter:
Die italienische Polizei hatte zunächst zwei Senegalesen, Mamadou Gara (26) und Brian Minteh (43), wegen Mordverdachts festgenommen. Beide sollen sich laut der italienische Nachrichtenagentur Ansa illegal auf italienischem Staatsgebiet aufhalten. Nach weiteren Komplizen, die an der Gruppenvergewaltigung und an der Verabreichung des tödlichen Drogenmixes beteiligt waren, wurde fieberhaft gefahndet.

Anmerkungen:
Achtzehnjährige vor Freiburger Diskothek vergewaltigt, 26. Oktober 2018

Acht Männer sollen die junge Frau, die vermutlich unter Drogen gesetzt wurde, gemeinsam mehrfach vergewaltigt haben. Die Tatverdächtigen, sieben syrische Asylbewerber im Alter von 19 und 29 Jahren sowie einen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit, waren polizeibekannt.
Krystian J. (Neumünster) Krystian J.

20 Jahre

* 1998 - † 2018


16. September 2018

Neumünster  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Krystian J. (polnischer Staatsbürger) starb am 16. September 2018 nach einem Disco-Besuch, auf dem Heimweg, kurz vor seiner Wohnung. Er wollte vorher noch schnell einen Döner essen, doch da war noch jemand. Morgens um 6 Uhr traf er auf seinen Mörder ...

Der junge Pole, der als Fliesenleger arbeitete, schickte immer Geld zu seiner Mutter in die Heimat, auch zur Unterstützung seines kleinen Bruders (8), der im Rollstuhl sitzt. Er sei ein höflicher junger Mann gewesen, "konnte keiner Fliege was zu Leide tun", hieß es.

Die "Bild" berichtet von mehreren Stichen in Hals und Rücken. Ein Anwohner habe noch die "stark blutenden Wunden" am Rücken des 20-Jährigen zu stillen versucht.

Täter:
Um 30 Jahre, 1,80 Meter, dunkler Drei-Tage-Bart, südländische Erscheinung. Wie die Polizei mitteilte, ist man sich ziemlich sicher, dass sich der Täter bei der Attacke selbst verletzt hatte. Die Blutspur konnte vom Suchhund in Richtung Bahnhof verfolgt werden. Die DNA wurde sichergestellt.
Markus B. (Köthen) Markus B.

22 Jahre

* 1996 - † 2018


8. September 2018

Köthen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Markus B. feierte am 8. September 2018 auf einem Hof mit Freunden und Geschwistern. In unmittelbarer Nähe, auf einem Spielplatz stritten sich etwa zur selben Zeit mehrere Afghanen. Markus B. verließ das Hoffest. Er wollte den Streit schlichten, erzählen Freunde. Das war sein Todesurteil!

Augenzeugen sagen, Markus B. sei gegen den Kopf getreten worden. Immer wieder. Er soll gerufen haben: "Hört auf, ich kriege keine Luft mehr." Als ihm Hofgäste zu Hilfe kommen wollen, "ergreifen die Afghanen die Flucht.

Täter:
Zwei von den Tätern, 18 und 20 Jahre alt, werden später gefasst. Sie sollen einschlägig vorbestraft sein, unter anderem wegen Körperverletzung!

Anmerkungen:
Am 9. September 2018 steht die Todesursache fest: Markus B. ist einem akuten Herzversagen erlegen. "Nach dem vorläufigen, mündlich übermittelten Obduktionsergebnis ist der 22-Jährige Köthener einem akuten Herzversagen erlegen, das nicht im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen steht", teilt die Staatsanwaltschaft mit. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die Ermittlungen nunmehr wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 18-Jährigen Tatverdächtigen geführt."

Auch wenn das Herzversagen von Markus B. nicht in "direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen" stehen sollte, waren es doch die Schläge und Tritte des "polizeibekannten Intensivtäter aus Afghanistan" gegen den Kopf, die letztlich zum Tode des 22-Jährigen Kötheners führten.
Lica L. (Regensburg) Lica L.

33 Jahre

* 1985 - † 2018


30. August 2018

Regensburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
In der Nacht zum 30. August 2018 besucht Souleymane T. die Prostituierte Lica L. in Regensburg. Sie haben Sex, er zahlt 50 Euro. Dann hält der Mann der Rumänin ein Kissen vor den Mund, erwürgt sie und flüchtet mit Geld und dem Telefon seines Opfers.

Sein Motiv: Geldgier !!!

Täter:
Am 3. September 2018 können Polizisten den 21-Jährigen Souleymane T. aus Mali im oberpfälzischen Weiden festnehmen, nachdem sie das Handy des Opfers geortet hatten.

Anmerkungen:
Dabei hätte der Malier gar nicht mehr hier sein dürfen - zwei Monate vor dem Mord war sein Asylantrag abgelehnt worden!

Souleymane T. reist am 30. März 2018 nach Deutschland ein, äußert einen Tag später in Heidelberg seinen Asylwunsch und wird am 21. April 2018 nach Regensburg verlegt, wo er den offiziellen Antrag stellte.

Im Mai 2018 fiel T. wegen Körperverletzung im Asylheim auf.

Schon am 20. Juni 2018 - nur drei Monate nach der Einreise - wird der Asylantrag abgelehnt (schnelles Behördenhandeln!), doch abgeschoben wird Souleymane T. nicht
Daniel Hillig (Chemnitz) Daniel Hillig

35 Jahre

* 1983 - † 2018


26. August 2018

Chemnitz  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Nach ersten Informationen soll am Rande des Stadtfest-Geländes in der Nacht zu Sonntag den 26. August 2018 gegen 3 Uhr eine Frau belästigt worden sein. Als ihr drei Männer zu Hilfe kommen wollten, eskalierte offenbar die Situation.

Es kam zu einer tödlichen Auseinandersetzung mit mehreren Verletzten. Daniel Hillig wurde dabei "schwer" verletzt (inofizielle Meldungen berichten von 25 Stichen!) und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Täter:
Polizei und Staatsanwaltschaft schweigen dazu bisher (ist ja nichts Neues) !

Anmerkungen:
Allerdings lässt die Vorfallbeschreibung - eine "Gruppe Männer bedrängte eine Frau / junges Mädchen" und der "Einsatz von Messer" - unweigerlich die Vermutung zu, dass es sich bei den Tätern um "Südländer" handelt.

Diese These wird durch die Aussage des Syrers Abdullah A. (17) gestützt, die er im Prozess wegen der "brutalen" Messerattacke gegen Vivien K. (24) in Burgwedel, getätigt hat: "Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten.

Unbestätigten Meldungen nach, ist auch der zweite "schwerverletzte" couragierte Helfer inzwischen an den Verletzungen verstorben.
Anna S. (Düsseldorf) Anna S.

36 Jahre

* 1982 - † 2018


20. August 2018

Düsseldorf  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die Event-Planerin Anna S. wurde am 20. August 2018 vor ihrer Haustür angegriffen. Der Täter soll sie erst zu Boden geschlagen und dann auf sie eingestochen haben. Anna S. wurde ins Krankenhaus eingeliefert, starb jedoch an den "schweren" Stichverletzungen.

Täter:
Noch am Tatort identifiziert ein Zeuge den Täter als Mitarbeiter aus einem nahen Kiosk. Ein Spezialeinsatzkommando stürmt eine Stunde später die Wohnung des Iraners Ali Akbar Shahghaleh (44), doch er ist seit der Tat untergetaucht.

Die Polizei schweigt zu dem Motiv, aber laut einer Nachbarin von Anna S. hatte Ali Akbar Shahghaleh die Event-Planerin seit Längerem verfolgt. Ein Bruder des Verdächtigen sagte, dass Ali Akbar Shahghaleh geistig zurückgeblieben sei. Das bestätigte die Polizei am Montagabend nicht. Eine Anzeige wegen Stalkings habe bisher nicht vorgelegen.
Joachim Tüncher (Offenburg) Joachim Tüncher

51 Jahre

* 1967 - † 2018


16. August 2018

Offenburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 16. August 2018 gab es eine Messerattacke in einer Arztpraxis in Offenbach. Der Arzt Joachim Tünche erlitt bei dem Angriff tödliche Verletzungen und starb noch in den Praxisräumen. Eine hinzukommende Helferin wurde durch die Messerattacke verletzt. Sie konnte noch vor Ort durch den Rettungsdienst ambulant behandelt werden.

Das Messer blieb am Tatort zurück, der Täter flüchtete. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.

Unklar ist auch, ob die 10-Jährige Tochter des Arztes den Angriff miterlebt hat. Es gibt Zeitungen die dies berichten, aber auch Zeitungen und Zeugenaussagen, die das Gegenteil behaupten.

Täter:
Der Tatverdächtige wurde festgenommen – etwa 1,5 Kilometer vom Tatort entfernt. Laut Polizei ist der Mann 26 Jahre alt und stammt aus Somalia. Der Asylbewerber, der 2015 in die Bundesrepublik Deutschland einreiste, machte gegenüber den Ermittlern bislang keine Angaben, teilt die Polizei mit. Er soll ohne Termin in die Praxis gekommen sein, wo er laut ersten Ermittlungen den Arzt sofort mit einem mitgebrachten Messer attackiert hat.
Sara F. (Düsseldorf) Sara F.

7 Jahre

* 2011 - † 2018


19. Juli 2018

Düsseldorf  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Der 32-Jährige Ahmed F. hatte sich während eines Videotelefonats mit seiner Frau (44) gestritten. Zum Zeitpunkt des Streits war Ahmed F. mit der Tochter in der gemeinsamen Wohnung. Als die Auseinandersetzung eskalierte, drohte er, die verzweifelte 7-Jährige Sara F. umzubringen und bedrohte sie "mit einem Gegenstand".

In Todesangst um die Tochter, fuhr die Mutter von der Arbeitsstelle in die Wohnung und alarmierte sofort die Polizei. Sofort machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg. Auch das SEK wurden angefordert, da man von einer Geiselnahme ausging.

Noch vor der Haustür flehte Katharina F. ihren Mann Ahmed an, der gemeinsamen Tochter nichts anzutun - leider vergeblich.

Ahmed öffnete die Tür, streckte seinen Arm mit der 9-Millimeter-Pistole heraus, um den Beamten zu signalisieren, dass er aufgibt. Den leblosen Körper der Tochter hatte er im anderen Arm.

Notärzte versuchten noch am Tatort, die kleine Sara zu reanimieren - ohne Erfolg. Der Arzt konnte das Leben des schwer verletzten Mädchens nicht retten und sie wurde um 12.10 Uhr für tot erklärt.

Täter:
Der ägyptische Staatsangehörige Ahmed F. soll 2010 erstmalig (???) nach Deutschland eingereist sein.

Im selben Jahr heirateten er und Katharina, die kleine Sara wurde auch in diesem Jahr geboren.

Anmerkungen:
Zwischen den Eheleuten gab es offenbar in letzter Zeit regelmäßig Streit, erklärte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft während einer Pressekonferenz. Ahmed F. war eifersüchtig, unterstellte Katharina Untreue. Aus diesem Grund rief er seine Frau auf Arbeit an. Ein schicksalhaftes Streitgespräch begann, wobei er "das Kind letztendlich als Druckmittel" benutzte.

Staatsanwaltschaft: "Er war wütend, erbost über die angebliche, von ihm gemutmaßte Untreue seiner Ehefrau und (…) hat aus Wut hierüber das unbeteiligte Kind getötet, um seine Ehefrau gegebenenfalls zu einer wie auch immer gearteten Reaktion zu bewegen."

Laut Polizei-Informationen soll Ahmed F. seine Tochter Sara erwürgt haben. Womöglich musste die Mutter die Tat sogar auf ihrem Handy mit ansehen.
Håvard Pedersen (Vadso) Håvard Pedersen

18 Jahre

* 2000 - † 2018


14. Juli 2018

Vadso  ( NO )


#WirSindNichtMehr
Am 14. Juli 2018 rasten Polizei und Rettung zum Coop Extra Store in Vadso, Norwegen. Dort fanden sie den ermordeten Håvard Pedersen.

Obwohl Arbeitskollegen vor Ort waren, sahen sie nicht, was in diesen Sekunden passierte - nur, dass ein Junge mit einem "messerähnlichen Gegenstand" aus dem Geschäft rannte.

Nach einer vierstündigen Verfolgungsjagd, wurde der Täter festgenommen. Die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden.

Täter:
Der 15-Jährige unbegleitete Afghane, kam 2015 nach Norwegen und ersuchte dort um Asyl. Er bestreitet den Mord, obwohl Videoaufzeichnungen den Tathergang und den Täter eindeutig identifizieren.

Anmerkungen:
Dem polizeibekannten Täter wurden mehrere sexuelle Übergriffe gegen junge Mädchen, unter anderem auch an der Schwester des jetzt ermordeten Håvard Pedersen, zur Last gelegt.

Die Polizei forderte den Afghanen auf, das zu unterlassen.

Ein Arbeitskollege des Opfers kritisierte in einem Facebook-Posting, dass die Polizei da viel zu wenig tue. Der Afghane sei auch seiner Schwester sogar bis nach Hause gefolgt. Er habe das zwei Wochen vor dem Mord gemeldet.
Nikola H. (Neustadt an der Weinstraße) Nikola H.

19 Jahre

* 1999 - † 2018


9. Juli 2018

Neustadt an der Weinstraße  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die 19-Jährige Nikola H., in Polen geborgen, wird ständig von ihrem Freund verprügelt. Deswegen trennt sie sich von ihrem Freund, zieht nach Neustadt an der Weinstraße. Aber ihr Ex-Freund findet sie und bedroht sie und den gemeinsamen Sohn.

Am 9. Juli 2018 kommt es erneut zum Streit. Nachbarn hören die Schreie und rufen die Polizei. Nikola war schwerverletzt aus der Wohnung geflohen, hatte bei einem Nachbar (42 Jahre) geklingelt.

Nikola wird tot im Treppenhaus gefunden; über 10 Stiche werden gezählt.

Auch den Nachbarn wird schwer verletzt, wird notoperiert und überlebt.

Täter:
Der 22-Jährige Täter Osman Y. ist Deutsch-Türke und in Deutschland geboren. Nach der Tat flieht er, wird aber noch in Tatortnähe festgenommen.

Am 27. April 2018 wurde er wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er hatte seine Ex-Freundin geschlagen und gewürgt.

Das sieben Monate alte Baby kam zu Nikolas Mutter.
Iuliana Elena Râducu (Viersen) Iuliana Elena Râducu

15 Jahre

* 2003 - † 2018


11. Juni 2018

Viersen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 11. Juni 2018 endete das Leben von Iuliana Elena Râducu (Familie stammt aus Rumänien) auf brutale Weise. Am sonnigen Frühlingstag wurde das Mädchen mit einem Messer im "Casinogarten" genannten Park von Viersen erstochen. Schwer verletzt taumelte das Opfer nach der Attacke zwei Obdachlosen entgegen, rief: "Ich sterbe, ich sterbe." Dann brach es zusammen.

Das Mädchen stammt aus Bukarest (Rumänien), lebte mit ihren Eltern in einem dreistöckigen Haus am Stadtrand von Viersen. Sie hatte einen Freund, ging in Viersen zur Schule. Ihre Eltern wurden am Abend von der Polizei von der Wache aus zum Tatort begleitet, wo am Abend noch immer Blutflecken zu sehen waren.

Täter:
Der mutmaßliche Täter, hat sich am 12. Juni 2018 auf einer Polizeiwache in Mönchengladbach gestellt. Es handelt sich um einen 17-Jährigen Jugendlichen, der aus Bulgarien stammt und in Viersen wohnt. Er erschien mit seiner Rechtsanwältin bei der Polizei. Täter und Opfer waren miteinander bekannt.
Melanie Rehberger (Berlin) Melanie Rehberger

30 Jahre

* 1988 - † 2018


25. Mai 2018

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die 30-Jährige erfolgreiche Social-Media-Beraterin Melanie Rehberger, wurde am 26. Mai 2018 als vermisst gemeldet. Sie wollte sich am Tag zuvor gegen 16.00 Uhr nur schnell einen Kaffee in Pankow holen und sich etwas in die wärmende Maisonne setzen, danach hatte sie einen Geschäftstermin, zu dem sie nicht erschienen ist.

Ihre Leiche wurde dann zwei Tage später von einem Flaschensammler an einem Bahndamm der S-Bahn Pankow, parallel zur Dolomitenstraße, gefunden. Ihr Wohnort am Prenzlauer Berg liegt nur fünf Minuten vom Tatort entfernt.

Die Ermittler gehen bei der Tat, die am 25. Mai 2018 stattfand, von einem "qualifizierten Verdeckungsmord" (§ 211 StGB) aus - demnach soll der Täter zunächst versucht haben, die Frau zu vergewaltigen. Dann soll er sieum die erste Tat zu verdeckenerdrosselt haben.

Bei der Obduktion Anfang Juni 2018 fanden Gerichtsmediziner fremde DNA unter Melanies Fingernägeln – die energische Webdesignerin muss sich in einem "grausamen Todeskampf" heftig gegen ihren Mörder gewehrt haben.

Täter:
Der Mörder wurde in Spanien von Zielfahndern der spanischen Polizei festgenommen. Es handelte sich um einen 38-Jahre alten – offenbar bereits polizeibekannten – "obdachlosen Migranten" aus Bulgarien, der sich unkontrolliert in Berlin ohne festen Wohnsitz aufgehalten hatte. Die am Tatort gefundenen Spuren (DNA) konnten ihm "eindeutig zugeordnet" werden.
Susanna Feldmann (Viersen) Susanna Feldmann

14 Jahre

* 2003 - † 2018


22. Mai 2018

Mainz  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Susanna Maria Feldmann, eine 14-Jährige deutsche Schülerin aus Mainz, wurde am 22. Mai 2018 von mindestens einem Täter vergewaltigt, noch in der Nacht auf den 23. Mai durch Erwürgen ermordet und schließlich verscharrt - weitere Tatbeteiligte sind nicht ausgeschlossen.

Das jüdische Mädchen wurde bereits am 22. Mai 2018 von ihrer Mutter als vermisst gemeldet. Wegen der Untätigkeit der Polizei, schrieb die Mutter aus Verzweiflung einen Brief an Angela Merkel, erhielt darauf aber nie eine Antwort.

Am 06. Juni 2018 wird die Leiche des jungen Mädchens in Wiesbaden-Erbenheim gefunden. Der entscheidende Hinweis zur Aufklärung der Tat kam von einem 13-Jährigen Flüchtling, der in der gleichen Unterkunft wohnte wie der Täter. Der Junge ging am 6. Juni zur Polizei und berichtete, der Täter habe ihm persönlich von der Tat erzählt.

Täter:
Einer der Täter ist der 20 Jahre (angeblich) alte Iraker Ali Bashar. Er kam 2015 nach Deutschland und beantragte Asyl. Das Gesuch wurde im Dezember 2016 abgelehnt, wogegen er klagte. Ein weiterer zunächst Tatverdächtiger ist wieder auf freiem Fuß. Wie Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteiltee, besteht nach neuesten Ermittlungserkenntnissen kein dringender Tatverdacht mehr gegen den 35-Jährigen Asylbewerber mit türkischer Staatsangehörigkeit.

Weitere Informationen zu diesem Fall:
Als die Polizei Ali Bashar aufgrund des Hinweises festnehmen wollte stellte man fest, dass dieser Anfang Juni (nach Zeugenaussagen überraschend) mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern verschwunden war. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass er mit seiner Familie unter anderem Namen über Istanbul in den Irak nach Erbil ausgereist war - also in das Land, aus dem er "angeblich" wegen Verfolgung fliehen musste !!!

Unbestätigten Berichten zufolge, soll er einer "islamischen Gruppierung" angehört haben, die dem IS nahe stand und er deswegen vor den anrückenden Kurden geflohen ist.

Es stellt sich nach diesen Erkenntnissen allerdings die Frage, woher diese "arme" Flüchtlingsfamilie das Geld für acht Flugtickets her hatte und woher die gefälschten Dokumente kamen, die die Familie bei der Ausreise benutzt hat. Denn bei der Kontrolle war er nicht aufgefallen, da er nicht unter seinem richtigen Namen ausreiste und "keine" Fotos abgeprüft wurden (Fahndungsfoto war bereits an alle Stellen gegangen).

Ali Bashar wurde auf Bitten Deutschlands durch kurdische Sicherheitsbehörden festgenommen. Offenbar hatte ein Familienmitglied von Basar den Beamten vor Ort einen Tipp über den Aufenthaltsort gegeben.

Am 11. Juni 2018 wurde Ali Bashar vom Chef der Bundespolizei Dieter Romann und Bundespolizisten persönlich aus dem Irak nach Deutschland geholt.

Im Januar 2019 gibt die Mutter von Susanna der Jüdischen Rundschau ein Interview:
" Das Blut meiner Tochter klebt an den Händen von Frau Merkel "
Maria Müller (Berlin) Maria Müller

84 Jahre

* 1934 - † 2018


3. Mai 2018

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Maria Müller wurde am 3. Mai 2018 von ihrem Sohn tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll die Frau mit ihrem eigenen Rollator erschlagen worden sein. Die Obduktion ergab eine Gewalteinwirkung auf Kopf und Oberkörper.

Die Mordkommission der Berliner Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen. Inzwischen wurde gegen den 23-Jährigen aus Kamerun Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Zielfahnder hatten den Verdächtigen zuvor in einer Einrichtung für Wohnungslose in Brandenburg an der Havel festgenommen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft in Moabit, teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage mit.

Täter:
Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass sich der 23-Jährigen Kameruner illegal in Deutschland aufgehalten haben soll. 2012 stellte er demnach einen Asylantrag in Belgien, der jedoch drei Jahre später, 2015, abgelehnt wurde. Danach reiste der Kameruner offenbar nach Deutschland ein und beantragte in Brandenburg erneut Asyl, obwohl dies eigentlich nach dem Dublin-Verfahren nicht möglich sein sollte. Möglicherweise verwendete er dafür eine falsche Identität. Der 23-Jährige soll zudem eine lange Liste von Vorstrafen haben, unter anderem wegen Diebstählen, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und zwölf Anzeigen wegen Körperverletzung. Unter anderem soll er in einem Fall eine Frau sexuell belästigt haben. Insgesamt 15 Monate saß der Mann in Untersuchungshaft und wurde zu Bewährungsstrafen verurteilt. Warum er trotzdem nicht abgeschoben wurde, ist bislang unklar.
Maurice K. (Passau) Maurice K.

15 Jahre

* 2003 - † 2018


16. April 2018

Passau  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Der 15-Jährige Maurice K. aus Obernzell (Landkreis Passau) wurde am 16. April 2018 bei einer Auseinandersetzung in Passau zu Tode geprügelt.

Maurice K. hatte sich mit einem gleichaltrigen Schulkameraden, mit dem er schon länger im Clinch lag, zu einer Schlägerei verabredet. Etwa 20 Personen, die unter anderem über soziale Medien im Vorfeld informiert worden waren, sahen zu, wie die Keilerei zwischen Maurice und seinem Kontrahenten eskalierte.

Drei andere Jugendliche mischten sich ein und gingen auf das Opfer los. Einer von ihnen, ein 25-Jähriger, der unter Drogen stand, setzte Maurice K. mit zwei gezielten Schlägen außer Gefecht.

Täter:
Mit einem größeren Aufgebot an Landes- und Bundespolizisten sind dann im Laufe des Abends sechs Verdächtigen gefasst worden, darunter auch der Kontrahent des Todesopfers. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Teenager und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 25 Jahren (deutsche, polnische und tunesische Staatsangehörige). Die Personen sind laut der Polizei amtsbekannt, allerdings - bis auf eine erwachsene Person - nicht durch Gewaltdelikte.

Anmerkungen:
Maurice lief nach der Schlägerei noch nach Hause, dort kam er aber nicht mehr an. Weil das Nasenbein gebrochen war, atmete er Blut ein und erstickte. Er starb noch am Abend der Schlägerei in einem Krankenhaus in Passau. Seine Mutter kam zufällig an der Stelle vorbei, an der ihr Sohn zusammengebrochen war und musste mitansehen, wie der Notarzt versuchte, ihren Sohn zu reanimieren.
Sandra P. (Hamburg) Sandra P.

34 Jahre

* 1984 - † 2018


Miriam P.

1 Jahr

* 2017 - † 2018


12. April 2018

Hamburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Sandra P. und ihre einjährige Tochter Miriam P. wurden am 12. April 2018 von ihrem Ex-Mann Mourtala M. mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Das Kind starb noch am Tatort. Sandra P. wurde am Bahnsteig der Linie S3 reanimiert, erlag jedoch im Krankenhaus an den "schweren" Stichverletzungen.

Zum Motiv des Täters gibt es bislang keine bestätigten Erkenntnisse. Am Mittwoch hat es nach Angaben eines Gerichtssprechers eine Anhörung vor dem Familiengericht gegeben. Nach ersten Informationen hatte der 33-Jährige ein geteiltes Sorgerecht vor dem Familiengericht beantragt - dieser Antrag wurde offenbar jedoch abgelehnt.

Inzwischen ist ein Video aufgetaucht, das kurz nach dem Angriff auf dem U-Bahnhof Jungfernstieg in Hamburg entstanden sein soll. Bei Minute 1:10 hört man, wie der Augenzeuge "deutlich" sagt: "Dem Baby wurde der Kopf abgeschnitten". Diesbezüglich wurde bei der Pressestelle der Hamburger Polizei eine Anfrage gestellt, ob diese Behauptung den Tatsachen entspricht.

Die große Mehrheit der rund 21 Millionen Nigrer bekennt sich zum Islam (94%).

Täter:
Mourtala M. kommt aus dem Niger, laut Ausländerbehörde soll er sich seit April 2013 in Hamburg aufgehalten haben. Offenbar war er damals Teil der sogenannten Lampedusa-Gruppe, die auf St. Pauli Kirchenasyl fand. Er verließ die Kirche nach einigen Monaten und entschloss sich, einen Aufenthaltstitel zu beantragen. Für lange Zeit lebte er danach in einer Flüchtlingsunterkunft in Farmsen-Berne. Mourtala M. lernte Sandra P. kennen - erst wegen der Geburt der gemeinsamen Tochter erhielt er im vergangenen Jahr eine befristete Aufenthaltserlaubnis bis zum Jahr 2019.
Gerd Michael Straten (Flensburg) Gerd Michael Straten

59 Jahre

* 1959 - † 2018


22. März 2018

Koblenz  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Der 59-Jährige Obdachlose Gerd Michael Straten, wurde laut Polizei zwischen den 15. März und 16. März 2018 ermordet. Seine Leiche wurde aber erst am 23. März in einem abgelegenen Teil auf einem Friedhof in Koblenz gefunden.

Auf einer Pressekonferenz am 29. März bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft, dass Gerd Michael Straten einem Verbrechen zum Opfer gefallen sei: "Der oder die Täter seien außergewöhnlich brutal und menschenverachtend vorgegangen".

Obwohl schon tags zuvor die ersten Zeitungen gemeldet hatten, dass der Obdachlose wohl auf grausame Art und Weise enthauptet worden sei, versuchten Polizei und Staatsanwaltschaft dieses Detail noch während der Pressekonferenz zu verheimlichen / vertuschen.

Täter:
Bis heute war die Polizei und die Staatsanwaltschaft NICHT in der Lage, einen Täter zu ermitteln, bzw. den Fall aufzuklären !

Anmerkungen:
Gerd Michael Straten trank nur selten Alkohol, nahm keine Drogen. Er legte Wert auf ein gepflegtes Äußeres, interessierte sich für Politik, Zeitgeschehen und Kunst.

Obdachlosenhelfer beschreiben das Opfer als "freundlichen, aber verschlossenen Einzelgänger". Straten sei im Begriff gewesen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. In Koblenz besuchte er regelmäßig Cafés und Bibliotheken.

Nein, wie ein Obdachloser sah der 59-Jährige wirklich nicht aus. Und doch lebte der Mann, der in Köln aufwuchs, in Koblenz seit Jahren auf der Straße, übernachtete auf dem dortigen Hauptfriedhof.
Mireille Bold (Flensburg) Mireille Bold

17 Jahre

* 2001 - † 2018


12. März 2018

Flensburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Mireille Bold wurde am 12. März 2018 von Polizei und Rettungskräften gegen 18.35 Uhr in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie fanden die 17-Jährige Schwerverletzte mit "mehreren schweren" Stichwunden. Die Sanitäter versuchten noch, das Mädchen zu reanimieren - jedoch ohne Erfolg.

Ob die beiden ein Paar waren, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Als das Mädchen den jungen Afghanen kennenlernte, so berichten Anwohner, habe sie begonnen, ein Kopftuch zu tragen. "Es gab häufig Streit, den man durch die dünnen Wände deutlich vernehmen konnte", sagt eine Nachbarin. Die junge Frau sei seitdem immer zurückhaltender geworden.

Täter:
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um Ahmad S., einem Asylbewerber aus Afghanistan, der als unbegleiteter Minderjähriger 2015 nach Deutschland kam. Sein Asylantrag sei abgelehnt worden, die Entscheidung aber nicht rechtskräftig.
Keira Gross (Berlin) Keira Gross

14 Jahre

* 2004 - † 2018


7. März 2018

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Wie die Polizei mitteilte, fand die Mutter am 7. März 2018 gegen 17.30 Uhr ihre 14-Jährige Tochter Keira Gross schwer verletzt in der Wohnung. Sie alarmierte Rettungskräfte und Polizei, doch die Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos - das Mädchen erlag seinen "schweren" Stichverletzungen.

Der Gerichtsmediziner hatt im Prozess ganz klar gesagt: Drei von den insgesamt 23 Messerstichen waren jeder für sich tödlich. Schon nach dem ersten davon hat sie nur noch wenige Minuten zu leben gehabt.

Täter:
Nach letzten Meldungen handelt es sich bei dem tatverdächtigen und inzwischen geständigen Jugendlichen um den 15-Jährigen Edgar H.. Informationen der "Bild" nach sei Edgar H. ein "Einserschüler" und wurde von Nachbarn als höflich und unauffällig beschrieben. Allerdings soll er regelmäßig Drogen genommen haben, wie eine Freundin von Keira weiß. Die "B.Z." ergänzt mit dem Detail, dass sich die beiden Teenager zwar gekannt hatten, aber kein Paar gewesen sein sollen. Laut Polizei soll er die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, doch tauchen immer wieder Gerüchte auf, dass Edgar beziehungsweise seine Eltern keine deutschen Wurzeln hätten.

Interview mit der Mutter, 28.12.2018:
Mutter von Mordopfer Keira G.: "Ich kann es nicht ertragen"
Alaa W. (Laupheim) Alaa W.

17 Jahre

* 2001 - † 2018


27. Februar 2018

Laupheim  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Mit einem Messerstich in den Oberkörper ist die 17-Jährige Alaa W. lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Alaa W. lebt demnach mit einem 34 Jahre alten Syrer in "nicht ziviler Ehe".

Täter:
Beide Täter fliehen zunächst, also ihr Ehemann, der 34-Jährige Syrer Alla R. und ihr Bruder, der 20-Jährige Libanese Abd Alrahman. Sie werden aber am nächsten Tag in einem Zug nach Schweinfurt festgenommen.

Anmerkungen:
Alaa kommt etwa 2015 mit ihrer palästinensischen Familie aus Libyen nach Deutschland. Hier wird sie im Alter von 15 Jahren in einer Imam-Ehe an einen 17 Jahre älteren syrischen Flüchtling verheiratet, der in Syrien seine Erstfrau und zwei Kinder zurückgelassen hat.

Der Bruder war laut Polizei erst am 26. Februar 2018 in einem Verfahren wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie uneidlicher Falschaussage aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Gleich nach der Haftentlassung am nächsten Tag, versucht der Bruder seine Schwester in der Familienwohnung umzubringen. Die Eltern sind anwesend. Über die Tat gibt es ein Video, in dem ein weiterer Bruder genüsslich eine Zigarette raucht, während seine Schwester fast verblutet.
Alain-Florent Gandoulou (Berlin) Alain-Florent Gandoulou

54 Jahre

* 1964 - † 2018


22. Februar 2018

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Zeugen hatten am 22. Februar 2018 einen lautstarken Streit auf Französisch im Pfarrbüro der französischsprachigen katholischen Gemeinde in Charlottenburg wahrgenommen, ehe auf Schmerzensschreie Stille folgte.

Die Polizei fand dann Pfarrer Père Alain-Florent Gandoulou leblos in einer Blutlache auf dem Boden liegen. Mit einer Jesusfigur und einem Blumenkübel hatte der Täter zugeschlagen, einen Regenschirm in die Mundhöhle des Pfarrers gerammt.

Täter:
Wenige Stunden später nahm die Polizei den 27-Jährigen Kameruner Loic C. fest, der 2014 als Flüchtling nach Deutschland kam. Aufgrund seines psychischen Zustandes wurde er dann in die Psychiatrie eingewiesen.

Anmerkungen:
Während des Prozesses, der seit November 2018, läuft, sagte der Angeklagte folgendes vor Gericht aus:

Er glaube an Geister und Hexerei, bekenne sich aber auch zum Christentum. Ein Geist, der von seinem - ebenfalls in Deutschland lebenden – Bruder bereits Besitz ergriffen habe, sei auch auf ihn übergegangen. Zuerst habe er sich vom Priester deshalb helfen lassen wollen.

Beim gemeinsamen Gebet habe er allerdings Stimmen gehört, die ihn aufgefordert hätten, den Priester "zur Rede" zu stellen. Im Anschluss habe er begonnen, den Pfarrer zu schlagen. Dieser soll sich nicht gewehrt, sondern nur auf Deutsch um Hilfe gerufen haben.
Pamela Mastropietro (Macerata) Pamela Mastropietro

18 Jahre

* 2000 - † 2018


30. Januar 2018

Macerata  ( IT )


#WirSindNichtMehr
Am 31. Januar 2018 findet ein Autofahrer im Gewerbegebiet nahe Macerata zwei Trolleys im Straßengraben in denen 20 Körperteile einer jungen Frau stecken. Kopf, Beine, Arme, Brüste, Torso wurden mit chirurgischer Präzision abgetrennt, dann mit einem Beil in Stücke geschlagen, von Blut und Urin gereinigt und mit Bleichmittel behandelt

Das Opfer ist Pamela Mastropietro, ein Mädchen auf Entzug. Sie war am 29. Dezember 2018 aus dem Drogenzentrum geflohen und hatte bei einem Dealer Heroin gesucht. Die junge Frau wird nur Stunden später am 30. Januar 2018 erstochen und zerstückelt.

Täter:
Am Mittwochabend konnte die Polizei den Nigerianer Innocent Oseghale (29) ausfindig machen und verhaften. Dieser gab zu, das Mädchen bemerkt und verfolgt zu haben. Doch dann habe er sie aus den Augen verloren. Eine Beteiligung an dem Mord bestritt er, doch nannte er die Namen anderer Personen. Einsatzkräfte durchsuchten die Häuser dieser Leute noch in derselben Nacht, während ihre Kollegen mit dem in Handschellen gelegten Nigerianer zu dessen Wohnung führten. Dort angekommen fanden die Carabinieri die Kleidung der 18-Jährigen, getränkt mit ihrem Blut und andere Spuren.

Später wurde immer klarer, dass mehrere Nigerianer in den Fall verwickelt sind. Neben Innocent Oseghale (29) wurden auch Lucky Desmond (22) und Awelima Lucky (27) verhaftet, beides illegal eingewanderte Asylbewerber.

Anmerkungen:
Während der U-Haft schimpft Awelima Lucky: "Innocent sollte Teile der Leiche ins WC werfen und runterspülen, die anderen Teile einfrieren und dann essen." Das sei ja nun ein Kinderspiel, empört sich der Nigerianer weiter, "schließlich haben wir schon wirklich Schlimmeres gemacht".

Was er mit "Schlimmeres" meint, findet die Kripo auf seinem Handy. Den Beamten gelingt es, gelöschte Fotos wiederherzustellen. Darauf sind schreckliche Folterungen an schwarzen Jugendlichen zu sehen, die Lucky Alewima offensichtlich selber aufgenommen hat. Andere Bilder zeigen, wie Tiere von Männern mit Latex-Handschuhen seziert werden.
Leon Ronny Hoffmann (Lünen) Leon Ronny Hoffmann

14 Jahre

* 2003 - † 2018


24. Januar 2018

Lünen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Der Schüler Leon Hoffmann (14) wurde am 24. Januar 2018 kurz nach 8 Uhr von seinem Mitschüler Alex M. (15) auf einem Schulflur im Erdgeschoss an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen (Kreis Unna) bei Dortmund erstochen.

Alex M. stach Leon Hoffmann nieder, weil er seine Mutter "provozierend angeschaut" habe. Leon Hoffmann starb noch auf dem Schulgelände an den "schweren" Stichverletzungen.

Nach Aussage von Schülern, hatten der mutmaßliche Täter und Leon wohl schon vorher Stress miteinander.

Täter:
Der 15-Jährige Alex M. (deutsche und auch noch die kasachische Staatsbürgerschaft) galt als "aggressiv und unbeschulbar", flog schon von der Schule - hatte aber am Dienstag einen Termin bei der Schul-Sozialarbeiterin. Dabei sollte es darum gehen, ob der 15-Jährige wieder an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule aufgenommen werden könnte. Deshalb war auch seine Mutter dabei.
Mia Valentin (Kandel) Mia Valentin

15 Jahre

* 2002 - † 2017


27. Dezember 2017

Kandel  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am Nachmittag des 27. Dezember 2017 begegneten sich Abdul D. und Mia Valentin zunächst am Bahnhof; danach folgte Abdul D. ihr in einen Supermarkt, wo er ein etwa 20 Zentimeter langes Brotmesser erwarb. Er verfolgte Mia Valentin weiter in einen Drogeriemarkt, wo er ihr gegen 15.20 Uhr ohne Vorwarnung das Messer mehrmals in den Oberkörper stach. Laut dem Obduktionsergebnis traf einer der zahlreichen Messerstiche das Herz und war tödlich.

Das Mia Valentin half dem Mitschüler beim Deutsch lernen. Sie wurden über mehrere Monate ein Paar, ehe sich das Mädchen Anfang Dezember von Abdul D. trennte. Dieser stellte ihr nach, bedrängte und bedrohte sie telefonisch und über soziale Netzwerke. Er veröffentlichte Nacktbilder von ihr und drohte, sie "abzupassen" (ihr aufzulauern).

Täter:
Abdul D., gibt an, die afghanische Staatsbürgerschaft zu besitzen. Er kam im April 2016 nach Deutschland, beantragte Asyl und wurde in Frankfurt nach Inaugenscheinnahme und ärztlichem Erstscreening als unbegleiteter Minderjähriger Flüchtling eingestuft. Sein Asylantrag wurde im Februar 2017 abgelehnt; er erhielt keinen Flüchtlings- oder einen anderen Schutzstatus. Wegen seiner behaupteten Minderjährigkeit wurde er nicht abgeschoben.
Thomas K. (Bergisch Gladbach) Thomas K.

40 Jahre

* 1977 - † 2017


31. September 2017

Bergisch Gladbach  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 31. August 2017 traf der 40-Jährige zweifache Familienvater Thomas K. in der Fußgängerzone in Bergisch Gladbach auf eine "Gruppe Jugendliche", mit denen er und seine beiden Freunde in Streit gerieten.

Er war davor mit Renovierungsarbeiten beschäftigt gewesen und trug noch die verschmutzte Arbeitskleidung.

Die "Gruppe Jugendliche" hielten ihn für einen Obdachlosen, was wohl Grund genug für einen "Streit" war. Der angepöbelte Thomas K. habe sich daraufhin auf einen kurzen Wortwechsel eingelassen und im Weggehen einen der Jugendlichen "Hurensohn" genannt. Daraufhin habe der einer der Jugendlichen dem Opfer einen gezielten Schlag versetzt. Sein Kopf knallte so hart auf dem Boden auf, dass der Schädel brach.

Der Familienvater erlag am Tag darauf seiner schweren Verletzung.

Täter:
Die Polizei ermittelte einen 18-Jährigen Türken aus Köln, der in der Wohnung seiner Mutter festgenommen wurde und gestand, den Schlag ausgeführt zu haben.

Anmerkungen:
Die Staatsanwaltschaft hatte im Prozess zwei Jahre und drei Monate Jugendarrest gefordert.

Aber am Kölner Landgericht stieß die "schlagkräftige türkische Stütze der deutschen Gesellschaft" bei der Richterin auf Verständnis und viel Hoffnung für die Zukunft, des jugendlichen Täters, der zwei Kindern den Vater nahm.

"Wir glauben, dass er eine Persönlichkeit ist, bei der in einer Jugendstrafanstalt eine schlechtere Entwicklung zu befürchten ist als im Rahmen einer engmaschig betreuten Bewährung“, so die Richterin. Der arme Bub sei ja schließlich "perspektivlos, noch lange nicht erwachsen und beeinflussbar".

Thomas K. hatte also offenbar einfach Pech gehabt !
Marcus Hempel (Wittenberg) Marcus Hempel

30 Jahre

* 1987 - † 2017


29. September 2017

Wittenberg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 29. September 2017 verlassen vier Flüchtlinge ein Kaufhaus in Wittenberg, während Marcus Hempel und seine Begleiterin sich auf die Einkaufstour vorbereiten und ihre Räder anschließen. Ein Syrer, gegen den wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt wird, reckt in Richtung der Neuankömmlinge die Faust oder zeigt sogar einen Stinkefinger.

Das Quartett, das schon in Richtung Kirche unterwegs ist, kehrt plötzlich zurück und umringt Marcus, der mit dem Rücken zur Wand steht. Seine Begleiterin wird von den Männern an der Kleidung gezupft. Es beginnt eine Rangelei. Marcus versucht, die Frau und sich aus der misslichen Situation zu befreien.

Ob einer seiner Schlagversuche tatsächlich trifft, ist nicht genau zu erkennen. Die Reaktionen des 17-Jährigen Syrers Sabri H. - es ist die offizielle Altersangabe - sehr wohl. Sein erster Schlag ist so wuchtig, dass das Basecap von Marcus vom Kopf fliegt. Beim zweiten Schlag verliert der 30-Jährige das Gleichgewicht. Im Fallen gibt es den dritten Schlag. Als Marcus schon am Boden liegt, holt der Syrier zum vierten Mal aus, schlägt aber nicht mehr zu.

Täter:
Die Folgen seiner Tat haben Sabri H. (20) wenig beeindruckt. Gegenüber einer "taz"-Reportern zum Tod von Hempel äußerte er: "Das ist passiert. Das ist das Leben." Kein Wort echter Reue. Auch an den Namen des Opfers kann sich Sabri H. nicht einmal mehr erinnern.
Susanne Fontaine (Berlin) Susanne Fontaine

60 Jahre

* 1957 - † 2017


5. September 2017

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Den Abend des 5. September 2017 hatte Susanne Fontaine mit drei Freundinnen im "Schleusenkrug" verbracht, einem beliebten Biergarten am Landwehrkanal. Gegen 22.30 Uhr machten sich die Frauen auf den Heimweg. Susanne Fontaine ging schließlich allein weiter zu ihrem Bus in Richtung Bahnhof Zoo.

Am Freitag, gegen 13 Uhr, entdeckte ein Passant ihre Leiche im Gebüsch. Ihre Leiche wurde an einem der gefährlichsten Orte der Stadt gefunden. Versteckt an einem Bahndamm im Tiergarten, knapp 30 Meter von einer Polizeistation entfernt, in der Nähe des Bahnhofs Zoo.

Der Täter Ilyas A., ein 18-Jahre alter gebürtiger Tschetschene mit russischer Staatsbürgerschaft, hat den Ermittlungen zufolge Susanne Fontaine von hinten überfallen und bis zur Besinnungslosigkeit gewürgt, "um ihre Hilfeschreie zu ersticken". Anschließend habe er Susanne Fontaine in ein Gebüsch gezogen, sich auf ihren Rücken gekniet und sie erdrosselt. Dieses Drosseln soll nach Schätzungen eines Gerichtsmediziners drei bis vier Minuten gedauert haben.

Täter:
Ilyas A. habe die 60-Jährige nicht gekannt. Sie sei von ihm "völlig willkürlich“ ausgesucht wurden. Richter Ralf Vogl: "Es kam ihm auch nicht darauf an, sie zu töten. Er wollte Beute machen.". Die von Richter Ralf Vogl geleitete Moabiter Jugendkammer verhängte am 25. Juni 2018 gegen den Angeklagten Ilyas A. wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Anne Metzger (Teningen) Anne Metzger

44 Jahre

* 1973 - † 2017


Noah Metzger

4 Jahre

* 2013 - † 2018


28. Juli 2017

Teningen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am Morgen des 28. Juli 2017 lauert der Täter Nasr-Eddine Belarbi seinen Opfern vor dem Haus auf. Nach Schilderungen von Nachbarn blockierte der 52-Jährige mit seinem Auto den Dienstwagen von Anne Metzger, schlug die Scheiben ein und stach auf seine Ex-Frau und Noah Metzger ein.

Zeugen des Vorfalls alarmierten über Notruf die Polizei. Die lebensgefährlich verletzte Anne und ihr Sohn Noah starben trotz aller Reanimationsversuche kurz nach ihrer Einlieferung in einer Freiburger Klinik.

Der Täter flüchtete zunächst mit dem Auto, wurde aber später bei einer Fahndung in Freiburg gefasst. Ein Haftbefehl wegen Mordes wurde erlassen.

Täter:
Der mutmaßliche Täter Nasr-Eddine Belarbi, ein 52 Jahre alter in Algerien geborener deutscher Staatsbürger, lernt 2009 auf einer Fortbildung Anne Metzger kennen. 2010 ziehen die beiden zusammen. Nasr-Eddin arbeitet nicht, beschäftigt aber Gerichte mit Beschwerden und Prozesskostenhilfe. Als Anne schwanger wird, werden Druck und Kontrolle größer. Unter Polizeischutz zieht Anna aus der gemeinsamen Wohnung aus.

Anmerkungen:
Im April 2018 begann der Prozess am Landgericht Freiburg. Der Täter inszeniert die Tat als missglückte Kindesentführung nach Algerien. Mittlerweile ist er mit einer Cousine in Algerien verheiratet, eine geplante Importehe. Außerdem kommt heraus, dass er eine weitere Tochter in Algerien hat (geboren 1997), zu der er aber keinen Kontakt hat. Eine Zeugin, die Anne seit der Geburt von Noah kennt, nennt die Ehre als Motiv für die ständigen Drohungen (auch Morddrohungen) gegenüber Anne und ihrer Familie.
Mathias P. (Hamburg) Mathias P.

50 Jahre

* 1967 - † 2017


28. Juli 2017

Hamburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Der 50-Jährige Mathias P. war am 28. Juli 2017 einkaufen gegangen, wurde als Erster von Ahmad al H. mit dem Küchenmesser angegriffen und niedergestochen. Er erlag noch im Supermarkt seinen "schweren" Stichverletzungen.

Ahmad al H. ist stolz darauf, einen unschuldigen Mann abgestochen und sechs weitere Passanten zum Teil schwer verletzt zu haben. Er habe Christen und Jugendliche töten wollen, so der IS-Anhänger, und er bedauere eigentlich nur, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben.

Täter:
Ahmad al H. reiste als Flüchtling im März 2015 nach Hamburg, stellte auf seinem Weg über Norwegen, Schweden und Spanien immer wieder Asylanträge. In Deutschland wurde der Asylantrag des 26-Jährigen Mannes, der 1991 in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren wurde, abgelehnt. Der Mann war ausreisepflichtig und stand kurz vor der Abschiebung.
Yahia Al-Hassan (Hannover) Yahia Al-Hassan

23 Jahre

* 1994 - † 2017


18. April 2017

Hannover  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 18. April 2017 wurde der 23-Jährige Yahia Al-Hassan, ein Asylbewerber aus Syrien, tot auf eine Parkbank aufgefunden.

Die Hintergründe der die Tat blieben zunächst unklar.

Bei der Fahndung zu diesem Tötungsdelikt wurde dann ein Verdächtiger festgenommen und bei den weiteren Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass ein Zusammenhang zu dem Fall der Ermordeten 27-Jährige Melissa Schröter bestand.

Täter:
Der Syrer Mullham Dakakni war als Student der Elektrotechnik an der Leibniz Universität Hannover eingeschrieben und wohnte in einem Studentenwohnheim in Kleefeld.

Anmerkungen:
Dieser Mord konnte allerdings nur geschehen, weil die Kripo Hannover kein Fahndungsfoto von Mullham Dakakni veröffentlicht hatte.

Dakakni war nämlich drei Tage zuvor der 27-Jährige deutsche Apothekenhelferin Melissa Schröter von der U-Bahn-Station gefolgt und hatte sie dann ohne jegliche Vorwarnung von hinten mit 22 Messerstichen bestialisch abgestochen.

Noch am gleichen Abend hatte damals die Kripo Hannover einen Aufruf gestartet, da auf der Überwachungskamera in der U-Bahn-Haltestelle klar zu erkennen war, dass zwei Südländer - Mullham Dakakni und sein bester Freund Yahia Al-Hassan - dort zusammen mit Melissa ausgestiegen waren und das einer von den beiden ganz eindeutig Melissa gefolgt ist; aber um die "Persönlichkeitsrechte" zu schützen, eben ohne Fahndungsfotos.

Hätte die Kripo damals sofort die beiden Fahndungsfotos der Verdächtigen veröffentlicht, wäre Yahia mit 200-prozentiger Sicherheit noch am Leben, da der Täter aufgrund seines Umfeldes, Universität und Studentenwohnheim, frühzeitig identifiziert worden wäre.
Melissa Schröter (Hannover) Melissa Schröter

27 Jahre

* 1990 - † 2017


15. April 2017

Hannover  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die 27-Jährige Melissa Schröter war am 15. April 2017 vermutlich auf dem Weg nach Hause, als sie plötzlich von hinten angegriffen und mit mindestens 22 Messerstichen niedergestochen wurde. Sie trug Kopfhörer und wurde von dem Angriff überrascht.

Ein Anwohner hatte gegen 22:40 Uhr den Schrei einer Frau auf der Straße gehört und beim Nachsehen die lebensgefährlich verletzte junge Frau auf dem Bürgersteig.

Ein Rettungswagen transportierte die Frau in eine Klinik, wo sie wenig später ihren "schweren" Verletzungen erlag.

Täter:
siehe Täter unter Yahia Al-Hassan
Farima S. (Prien) Farima S.

38 Jahre

* 1979 - † 2017


29. März 2017

Prien  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am Abend des 29. März 2017, griff ein Mann Farima S. vor einem Lidl-Supermarkt auf offener Straße an und stach sie nieder. Die Frau, die laut Angaben von Augenzeugen extrem viel Blut verloren hat, erlag wenig später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Passanten und ein Polizist, der zum Tatzeitpunkt eigentlich frei hatte, überwältigten schließlich den Täter und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Besonders furchtbar: Die beiden Kinder des Opfers (5 und 11 Jahre alt) mussten die brutale Tat mitansehen.

Täter:
Der 29-Jährige Afghane Hamidullah M. kam 2015 nach Deutschland und hätte eigentlich schon ein Jahr vor der Tat abgeschoben werden sollen. Durch Hilfe von Betreuern wurde die Abschiebung jedoch verschleppt.

Anmerkungen:
Der Mord könnte religiös motiviert gewesen sein. Gegenüber der BILD Zeitung erklärte die Schwester des Opfers, Somi A. (31): "Meine Schwester musste sterben, weil sie Christin wurde. Auf einer Reise in den Iran hatte sie einen Priester getroffen, der sie vom Christentum überzeugt hat. Farima war die einzige konvertierte Christin unter den Afghanen in Prien. Ich habe gehört, dass der Täter seine Tat angekündigt haben soll. Er war wütend, weil er abgeschoben werden sollte. Er wusste, dass meine Schwester Christin war. Er hat sie auf dem Weg zur Kirche gesehen."

Zeugen sagten aus, der Täter soll zunächst auf einer Bank gegenüber des Supermarkt-Eingangs gesessen haben. Als das Opfer gerade mit dem Einkaufswagen und den beiden Kindern den Supermarkt verließ, habe er sich völlig unvorhergesehen auf sie gestürzt. Er sei dann von hinten auf die Frau los, habe ihr in den Kopf gestochen und die Kehle durchgeschnitten. Wie in Trance soll er dann weiter auf sein Opfer eingestochen haben.
Dilek V. (Kiel) Dilek V.

24 Jahre

* 1993 - † 2017


15. März 2017

Kiel  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Dilek V. will am 15. März 2017 morgens ihre Kinder zur Kita und Schule bringen.

Als sie an der Kita ankommt, wird sie von ihrem Ehemann, von dem sie getrennt lebt, erwartet. Aytekin (40 J.) ersticht seine Ehefrau mit 23 Messerstichen, schneidet ihr die Kehle durch und lässt sie auf der Straße verbluten.

Der 5-Jährige Sohn muss die Tat mitansehen.

Täter:
Der Täter wird in der Nähe festgenommen. Er hat einen deutschen und einen türkischen Pass. Im Mai 2018 wurde der Täter wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Anmerkungen:
Dilek heiratet mit 17 und bekommt mit 18 ihr erstes Kind, was auf eine Zwangsheirat und / oder Importehe hinweist. Später haben sie und ihr Ehemann Aytekin 3 Kinder und leben in Kiel, wo er geboren ist. Im Türkeiurlaub 2016 schlägt er sie zusammen, vermutlich nicht zum ersten Mal. Danach trennt sie sich, zieht mit den Kindern aus der Wohnung, es kommt zu weiteren Gewalttaten.

Im März 2017 bekommt Dilek das Sorgerecht zugesprochen. Der Vater will das nicht akzeptieren und lauert ihr auf, um sie kaltblütig zu ermorden.

Die Kinder kommen in Obhut des Jugendamts und in eine Pflegefamilie.
Soopika Paramanathan (Ahus) Soopika Paramanathan

22 Jahre

* 1994 - † 2017


11. Februar 2017

Ahus  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die Studentin Soopika Paramanathan (Familie stammt aus Sri Lanka), die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte, wurde am 11. Februar 2017 nachts von hinten niedergestochen. Sie hatte den Angaben zufolge keine Chance. Die Ärzte zählten demnach 22 Messerstiche in Rücken, Hals und Kopf. Anthony I. soll einen Koffer dabei gehabt haben, um die Leiche der 1,53 Meter großen Frau vom Tatort wegzuschaffen.

Anthony I. beanspruchte die 22-Jährige nach einer kurzen Beziehung für sich. Soopika Paramanathan hatte vor der Tat zunehmend Angst vor dem Anthony I. bekommen. Wenige Wochen zuvor soll sie sich Pfefferspray besorgt haben, um sich im Notfall verteidigen zu können.

Täter:
Der Nigerianer Anthony I. war 2015 nach Deutschland eingereist, sein Asylantrag war jedoch abgelehnt worden.
Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz (Berlin) Terroranschlag

19.12.2016

Breitscheidplatz

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
In stillem Gedenken an die Opfer des islamistischen Terroranschlags in Berlin:

  • Sebastian Berlin, 32 Jahre, Deutschland
  • Lukasz Urban, 37 Jahre, Polen
  • Peter Volker, 72 Jahre, Deutschland
  • Naďa Čižmárová, 34 Jahre, Tschechien
  • Fabrizia Di Lorenzo, 31 Jahre, Italien
  • Dalia Elyakim, 60 Jahre, Israel
  • Anna Bagratuni, 44 Jahre, Ukraine
  • Gregoriy Bagratuni, 44 Jahre, Ukraine
  • Klaus Jacob, 66 Jahre, Deutschland
  • Dorit Krebs, 53 Jahre, Deutschland
  • Angelika Klösters, 65 Jahre, Deutschland
  • Dr. Christoph Herrlich., 40 Jahre, Deutschland
Ablauf:
Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche steuerte der islamistische Terrorist Anis Amri am 19. Dezember 2016 gegen 20 Uhr einen Sattelzug in eine Menschenmenge. Zuvor hatte Anis Amri den polnischen Fahrer des Sattelzugs erschossen und das Fahrzeug geraubt.
Das Propagandasprachrohr der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) Amaq verbreitete auf seiner Website am 20. Dezember 2016 eine Meldung, der Attentäter habe als "Soldat des Islamischen Staates" gehandelt. Der Vorfall ähnelte dem IS-Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016. In beiden Fällen steuerte ein Attentäter einen Lkw gezielt in die Menschenmenge einer Veranstaltung.

Täter:
Der Tunesier Anis Amri reiste mit dem Beginn der Flüchtlingskrise am 6. Juli 2015 illegal nach Deutschland ein. Er meldete sich auf dem Polizeirevier Freiburg-Nord, gab an, er komme aus Tunesien und wolle Asyl beantragen. Sein Name sei "Anis Amir" und er sei am 22. Dezember 1992 geboren. Wie sich später herausstellte, war Amri im Besitz eines tunesischen Reisepasses, den er aber nicht vorlegte.
Gerda K. (Cottbus) Gerda K.

82 Jahre

* 1934 - † 2016


9. Dezember 2016

Cottbus  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 9. Dezember 2016 wurde die 82-Jährige Gerda K. von ihrem Bruder ermordet in ihrer Wohnung in Cottbus aufgefunden. Die alte Dame soll zum Zeitpunkt ihrer Ermordung geistig und körperlich noch fit gewesen sein. Bei einer Weihnachtsfeier im Kreis ehemaliger Kollegen fiel das Fehlen der Rentnerin auf.

Ein (angeblich) minderjähriger Syrer soll Anfang Dezember 2016 Gerda K. zu Hause überfallen, ihr u.a. Bargeld geraubt und das Opfer dann mit einer "Plastiktüte" erstickt haben. Die Staatsanwaltschaft erließ in Bezug auf diese Tat Haftbefehl gegen den "Gast der Kanzlerin". Der Täter wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Seit dem 23. Oktober 2017 findet vor dem Landgericht Cottbus der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Seniorin statt – aus Jugendschutzgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Täter:
Durch eine gemeinsame Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft ist bekannt, dass der angeblich damals 17-Jährige, der in Begleitung eines Vormundes 2015 aus Syrien nach Deutschland kam, das Opfer gekannt haben soll.
Caroline Gruber (Endingen) Caroline Gruber

27 Jahre

* 1989 - † 2016


6. November 2016

Endingen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Die 27-Jährige Carolin Gruber aus Endingen wird am 6. November 2016 nach dem Joggen als vermisst gemeldet. Vier Tage später entdecken Polizisten die Leiche der jungen Frau - sie war Opfer eines Sexualverbrechens geworden.

Der Täter hielt Carolin den Mund zu und würgte sie. Er schleifte Carolin einen Abhang im Wald hinunter, zog sie aus und verging sich an ihr. Die 27-Jährige soll dabei schon bewusstlos, aber noch am Leben gewesen sein.

Im Januar 2017 zeigen DNA-Spuren eine Verbindung zum Mord an der 20-Jährigen Lucile Klobut (siehe Fall: Lucile Klobut, 12. Januar 2014) im österreichischen Kufstein auf, sieben Monate später wird der rumänische LKW-Fahrer Catalin C. als dringend tatverdächtig festgenommen.

Täter:
Ende November 2017 begann der Prozess gegen den Rumänen Catalin C. Nach sechs Verhandlungstagen wird C. am 22. Dezember 2017 wegen Mordes und schwerer Vergewaltigung zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Sicherungsverwahrung wird unter Vorbehalt angeordnet. Im Anschluss erwartet C. der Mordprozess in Österreich.

Anmerkungen:
Der Rumäne wurde in Zusammenarbeit mit der österreichischen Polizei aufgespürt. Zu dem Fall in Kufstein wollte der Angeklagte sich in Freiburg aber nicht äußern. Auch nicht dazu, dass er bereits 2005 in Rumänien eine Prostituierte (23) niedergestochen haben soll.
Victor E. (Hamburg) Victor E.

16 Jahre

* 2000 - † 2016


16. Oktober 2016

Hamburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Der 16-Jährige Schüler Victor E. wurde am 16. Oktober 2016 gegen 22 Uhr von einer unbekannten Person unvermittelt von hinten angegriffen und durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.

Der Täter stieß die 15-Jährige Freundin von Victor E. in die Alster und flüchtete auf einem Wanderweg in Richtung der Straße Alsterufer. Die Freundin konnte sich selbst ans Ufer retten und alarmierte die Rettungskräfte.

Victor E. wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag.

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekannte sich zwei Wochen später zu dem Mord, die tatsächlichen Zusammenhänge sind bis heute noch unklar.

Täter:
Nach Polizeiangaben war der Täter zwischen 23 und 25 Jahre alt, 1,80 bis 1,90 Meter groß und von "südländischer Erscheinung" mit kurzen, dunklen Haaren und Dreitagebart. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

Bis heute war die Polizei und die Staatsanwaltschaft NICHT in der Lage, einen Täter zu ermitteln, bzw. den Fall aufzuklären !

Anmerkungen:
Ende Oktober verbreite Amaq, das dem IS als Sprachrohr dient, ein "Soldat des Islamischen Staats" habe die beiden Jugendlichen am 16. Oktober angegriffen. Die Attacke sei "Reaktion auf die Aufrufe [...] Bürger der Koalitionsländer anzugreifen", was sich mutmaßlich auf das internationale Bündnis gegen die Terrormiliz bezog. Die auf Arabisch und Englisch verbreitete Mitteilung ließ offen, ob die Opfer erstochen oder niedergestochen worden seien. Die Nachricht konnte zunächst nicht unabhängig verifiziert werden.

Das IS-Bekenntnis sorgte weltweit für Schlagzeilen. Obwohl anfangs einige Terror-Experten aufgrund einzelner Aspekte eine IS-Täterschaft nicht ausschlossen, stellte die Polizei drei Wochen nach dem Verbrechen fest, dass sich für sie ein terroristischer Hintergrund weitgehend ausschließt.
Maria Ladenburger (Freiburg) Maria Ladenburger

19 Jahre

* 1997 - † 2016


15. Oktober 2016

Freiburg  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am Abend des 15. Oktober 2016 besuchte die 19-Jährige Medizinstudentin Maria Ladenburger bis circa 02:40 Uhr die Studentenfeier "Big Medi Night" in der Mensa II im Institutsviertel und trat danach mit dem Fahrrad den Heimweg zum Studentenwohnheim Thomas-Morus-Burse im Stadtteil Littenweiler an.

Gegen 3 Uhr morgens stieß Hussein K. vom Fahrrad, würgte sie, zerrte sie an die Uferböschung des nahen Flüsschens Dreisam und verging sich an ihr. Um 08:41 Uhr fand eine Joggerin ihre Leiche in der Dreisam. Sie starb durch Ertrinken. Die Kriminalpolizei nimmt an, dass der Täter Maria Ladenburger absichtlich so ins Wasser der Dreisam gelegt hat, dass sie keine Chance zum Überleben hatte.

Täter:
Der aus Afghanistan stammende Hussein K. kam Ende 2015 als Flüchtling aus Griechenland nach Deutschland. Er hatte bei seinem Asylantrag behauptet, minderjährig zu sein und wurde als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling eingestuft. Am 26. Mai 2013 verübte er auf Korfu einen Raubüberfall auf eine Studentin und warf sie über ein Geländer eine Klippe hinunter; sie überlebte den zehn Meter tiefen Sturz schwer verletzt. Laut einem forensischen Gutachten war Hussein K. damals zwischen 16 und 17 Jahren alt.
Jolanta K. (Reutlingen) Jolanta K.

45 Jahre

* 1971 - † 2016


24. Juli 2016

Reutlingen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Mohammed H. war am 24. Juli 2016 gegen 16.21 Uhr in einen Dönerladen in der Reutlinger Innenstadt gestürmt. Seit wenigen Wochen arbeitete er dort als Aushilfe im Service. Er hat sofort die Machete gezückt und über dem Kopf geschwungen. Als er Jolanta K. (polnische Staatsbürgerin) im Imbiss nicht antraf, rannte er wütend raus in Richtung des nahegelegenen Busbahnhofs. Dort stand die Schwangere. Beide gerieten in Streit. Mohammed H. schlug mit der Machete zu und tötete Jolanta K.. Zahlreiche Passanten wurden Augenzeugen der Tat.

Mohammed H. habe sich bereits vor Monaten in Jolanta K. verliebt, aber sie seine Liebe nicht erwiedert. Er habe sie immer wieder belästigt und angerufen, er wolle sie heiraten. Sie habe ihn stets abgewiesen. Zweimal habe sie das mit eigenen Augen beobachtet, sagt eine Kollegin.

Täter:
Mohammed H. ist ein 21-Jähriger Flüchtling aus Syrien und war der Polizei wegen mehrerer Körperverletzungen bereits bekannt.
Isabelle Kellenberger (Überlingen) Isabelle Kellenberger

28 Jahre

* 1988 - † 2016


??. Juni 2016

Überlingen  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 3. Juni 2016 verschwindet Isabelle Kellenberger (Rettungsschwimmerin !) nach einem Spieleabend bei einem befreundeten Paar. Gegen 4 Uhr morgens telefoniert sie mit ihrem Freund - zum letzten Mal. Danach ist ihr Handy aus, tagelang gibt es kein Lebenszeichen von der jungen Frau.

Die Eltern meldeten dann Isabelle am 11. Juni als vermisst.

Bereits am 9. Juni wurde die Leiche einer Frau ans Bodensee-Ufer in Überlingen geschwemmt. Der Leichnam war nur mit Slip und BH bekleidet und befand sich in einem derart schlechten Zustand.

Ein DNA-Abgleich brachte dann die traurige Gewissheit: ES IST ISABELLE.

Die Suche nach anderen Kleidungsstücken und dem Handy, dass nachgewiesen eingeschaltet wurde als Isabelle bereits tor war, blieb erfolglos.

Täter:
Bis heute war die Polizei und die Staatsanwaltschaft NICHT in der Lage, einen Täter zu ermitteln, bzw. den Fall aufzuklären !

Anmerkungen:
Nach dem Tod von Isabelle, suchen ihre Eltern weiter nach Hinweisen. Sie haben sich zudem mit einem Fragenkatalog mit Ungereimtheiten an die Staatsanwaltschaft gewandt. Die Staatsanwaltschaft hat aber ihre Ermittlungen eingestellt. Die Todesursache sei ungeklärt, man gehe aber von einem Tod durch Ertrinken aus. Da die Eltern keine weiteren Informationen von den Behörden erhielten, versuchen nun die Eltern auf eigene Faust, Licht ins Dunkel zu bringen.

Ein umfangreicher Beitrag zu dem Fall:
Wie kam Isabelle Kellenberger ums Leben und warum gibt es hier so viele Ungereimtheiten?
Niklas Pöhler (Bad Breisig) Niklas Pöhler

17 Jahre

* 1998 - † 2016


6. Mai 2016

Bad Breisig  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Niklas Pöhler besuchte am 6. Mai 2016 ein Vorabendkonzert von Rhein in Flammen. Als er sich zusammen mit einer 17-Jährigen Freundin und einem 18-Jährigen Freund auf dem Heimweg befand, wurde er in Bad Godesberg nahe der Haltestelle Rheinallee von drei Männern angegriffen. Die Männer sprachen ihn und seinen Freund an, dann begannen sie auf ihn einzuprügeln und einzutreten. Mehrere Tritte trafen seinen Kopf.

Auch seine Freunde wurden attackiert, als sie ihm zur Hilfe eilten, dabei aber nur leicht verletzt. Erst als weitere Personen zur Hilfe kamen, ließen die Angreifer von ihren Opfern ab.

Niklas verlor bei dem Angriff das Bewusstsein. Er konnte zunächst von einem Notarzt reanimiert werden, erholte sich jedoch nicht mehr und starb am 12. Mai in der Bonner Uni-Klinik.

Täter:
Ein paar Tage später wurde der damals 20-Jährige Walid S. festgenommen, der bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten aufgefallen war. Der Verdächtige bestritt die Tat, verwickelte sich jedoch in Widersprüche. Ein Zeuge identifizierte den Mann eindeutig als Täter.

Anmerkungen:
Im August 2016 ergab ein medizinisches Gutachten, dass die Gefäße im Gehirn des Opfers "vorgeschädigt" waren. Todesursache sei der Riss einer Ader im Gehirn infolge eines Schlags, der "im Normalfall keine schwerwiegenden Folgen gehabt hätte", noch vor den Tritten gegen den am Boden Liegenden gewesen. Die Staatsanwaltschaft änderte daraufhin den Vorwurf des Totschlags in Körperverletzung mit Todesfolge, Walid S. blieb jedoch wegen Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft.
Hasnaa A. (München) Hasnaa A.

30 Jahre

* 1986 - † 2016


29. April 2016

München  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Hasnaa A. kommt Anfang 2016 mit drei Kindern als Flüchtling aus Syrien nach Deutschland. Einige Monate vorher ist bereits der Vater der Kinder, Osman N. mit einem weiteren Sohn gekommen.

Die Mutter kommt mit den drei Kindern in eine Asylunterkunft nach Eisenhüttenstadt, der Vater mit einem Sohn nach München.

Abdulkafi S., ein Freund des Ehemanns, lockt Hasnaa A. mit dem Vorwand nach München, dass der Sohn krank sei.

Am 29. April 2016 fährt Hasnaa A. nach München. Es kommt zum Streit und Osman N. tötet seine Frau mit 20 Messerstichen. Die Leiche legt er hinter eine Sportanlage in der Nähe der Asylunterkunft, wo Fußgänger die Leiche entdecken. Diese wird anhand ihrer Fingerabdrücke identifiziert.

Täter:
Bei der Polizei verwickelt sich Osman N. in Widersprüche, deswegen wurde ein Haftbefehl erlassen. Im Mai 2017 begann der Prozess am Landgericht München. Im Juli 2017 wurde Osman N. wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Urteil nennt ausdrücklich verletzte Ehre als Motiv.

Anmerkungen:
Die beiden angeklagten Syrer Osman N. und Abdulkafi S. waren sich einig: Irgendwie habe das Mordopfer ja selber schuld, dass es in dem kleinen Riemer Park niedergemetzelt wurde. Denn Hasnaa A. hat es gewagt, sich einem anderen Mann zuzuwenden. Hasnaa A. hatte mit Ali G. einen neuen Lebensgefährten gefunden. Die beiden hatten sich laut Anklage einen Monat vor der Tat nach islamischem Recht verheiratet.

Das gelte in Syrien als Verrat, erklärte Abdulkafi S. dem Gericht. Er soll zudem von den Mordplänen gewusst und die Frau dennoch unter dem Vorwand, ihr Sohn sei krank, bewegt haben, nach München, in die Arme ihres Mörders zu reisen.
Lareeb Khan (Darmstadt) Lareeb Khan

19 Jahre

* 1996 - † 2015


28. Januar 2015

Darmstadt  ( DE )


#WirSindNichtMehr
In der Nacht zum 28. Januar 2015 erwürgen Vater (51 J.) und Mutter (41 J.) ihre Tochter Lareeb Khan.

Die Leiche transportieren sie mit dem Rollstuhl der Großmutter zu einem Fahrzeug. Dann wird die Tote in einem Waldstück abgelegt.

Am nächsten Morgen finden Spaziergänger die Leiche.

Täter:
Am Tag darauf werden die Eltern festgenommen. Der Vater gesteht die Tat. Er gehört zur Führung der Ahmadiyya-Gemeinde in Darmstadt, die für ihre "frauenfeindliche Religionsauslegung" bekannt ist. Er spricht sehr wenig Deutsch und zwang seine Tochter, verschleiert zur Schule zu gehen.

Anmerkungen:
Lareeb ist eine 19-Jährige Frau aus Pakistan mit einem deutschen Pass. Sie lernt Zahnarzthelferin und ist verliebt in einen jungen Mann namens Raheel T., der ebenfalls aus Pakistan ist und einen deutschen Pass hat. Er studiert und fährt nebenbei Taxi.

Die Eltern heißen die Beziehung nicht gut, vermutlich, weil sie ihre Tochter bereits einem anderen versprochen oder verkauft haben.
Maria P. (Berlin) Maria P.

19 Jahre

* 1996 - † 2015


22. Januar 2015

Berlin  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Am 22. Januar 2015 lockte Eren T. aus Berlin Neukölln, die Schwangere Maria P. unter einen Vorwand in ein Waldstück in Berlin Adlershof. Maria freute sich auf das Wiedersehen mit Eren T., dem Vater des Kindes.

Mehrfach schlug Eren T. auf sie ein, Maria taumelte. Er setze ihr nach und stach Maria ein Messer in den Bauch und töte damit seine zwar voll entwickelte aber noch ungeborenen Tochter im Mutterleib. Maria sank an einem Baum zu Boden. Eren T. holte einen Benzinkanister, übergoss die Mutter seines nun toten Kindes und zündete sie an. Maria versuchte die Jacke auszuziehen, rannte noch wenige Schritte und verbrannte qualvoll bei vollem Bewusstsein.

Täter:
Eren T. hatte Maria wenige Stunden nach ihrem Tod bei der Polizei als vermisst gemeldet und seinen Kumpel Daniel beschuldigt, er sei mit ihr weggefahren, habe ihr vielleicht etwas angetan. Neun Stunden später ging Daniel M. zur selben Polizeiwache in Neukölln, gab zu Protokoll: "Es war Eren. Er stach im Wald auf Maria ein, übergoss sie mit Benzin, zündete sie an – ich konnte ihr nicht helfen, rannte weg vor Angst.

Anmerkungen:
Der Vater von Eren T., vor einigen Jahrzehnten nach Deutschland immigriert, bot Geld und betonte: "Seine Familie akzeptiere das Kind nicht und (es) habe zudem eine andere Mentalität." (sueddeutsche.de)

Laut Gutachten war Eren T. verroht, Frauen waren "Schlampen" und eine Bekannte speichert man unter "Fotze" ab.
Dirk Wölke (Dortmund) Dirk Wölke

43 Jahre

* 1971 - † 2014


24. Dezember 2014

Dortmund  ( DE )


#WirSindNichtMehr
Zakzok B. soll den 43-jährigen Dirk Wölke am 24. Dezember 2014 heftig gewürgt oder gedrosselt haben. Nachdem das Opfer erstickt war, hat der Täter Bargeld, Halskette und zwei Jacken geraubt. Angehörige fanden den 43-Jährigen am ersten Weihnachtstag erwürgt in seiner Wohnung. Spuren am Tatort führten die Polizei nach Höxter, wo Zakzok B. in einem Asylbewerberheim gemeldet war. Die Beamten nahmen ihn fest, als er gerade eine Behörde aufsuchte.

Täter:
Seit über zehn Jahren hält sich der Nordafrikaner Zakzok B. in Europa auf. Er hat in Frankreich und Belgien in Haft gesessen und ist auch in der Schweiz mit der Polizei aneinander geraten. Jedes Mal nutzte er dabei unterschiedliche Personalien. Ob er algerischer oder marokkanischer Staatsbürger ist, wie alt der Asylbewerber exakt ist, all das ist unklar. Der vorsitzende Richter im Prozess sagte über den Angeklagten: "Es ist Fakt, dass er lügt, wenn er nur den Mund aufmacht."
>Lucile Klobut (Kufstein) Lucile Klobut

20 Jahre

* 1994 - † 2014


12. Jannuar 2014

Kufstein  ( AT )


#WirSindNichtMehr
Am 12. Jannuar 2014 wird die Studentin Lucile Klobut(französische Staatsbürgerin) erschlagen am Innufer in Kufstein (Österreich) aufgefunden.

Der Mordfall Lucille hatte in Österreich für großes Aufsehen gesorgt. Für die Ermittler stellte sich schnell heraus, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelte, ein Schlag mit "stumpfer Gewalt" soll zum Tod der 20-Jährigen geführt haben.

Zwei Wochen später wurde bei einem Tauchgang im Inn die Tatwaffe gefunden. Dabei handelte es sich um ein 58 Zentimeter langes Rohr mit einem Durchmesser von 2,3 Zentimetern. Die Eisenstange kommt bei der Bedienung von hydraulischen Hebesystemen, aber auch bei LKW zum Einsatz, um die Fahrerkabine anzuheben.

Im Jannuar 2017 gab es eine Wende in dem Fall, in dem so viel im Dunkeln lag. Am Tatort der in Endingen (Deutschland) getöteten 20-Jährigen Joggerin Caroline Gruber (siehe Fall: Caroline Gruber, 6. November 2016) stellten die Ermittler DNA-Fragmente sicher, die mit den Spuren im Fall Lucile übereinstimmten.

Täter:
Die deutschen Kriminalisten veröffentlichten ein Phantombild, das vorerst aber keine heiße Spur ergab. Im Sommer darauf nahmen deutschen Ermittler aber einen Verdächtigen fest. Es handelte sich um den Fernfahrer Catalin C. aus Rumänien, der im Raum Freiburg arbeitete. Gegen ihn wurde Mordanklage erhoben, beim Prozessauftakt legte er dann ein Geständnis zum Mord an der Joggerin Caroline Gruber ab. Den Mord an Lucile Klobut soll er auch gestanden haben, aber eben nur gegenüber einem Gutachter.